Abraham: Der Glaubenstest

St. Petrigemeinde ZwickauPredigten

Shalom. Hallo! Mein Name ist Abraham. Ja, der Abraham. Ich habe einen langen Weg hinter mir, um heute bei euch zu sein. Und ich möchte mich bedanken, dass ihr mich so freundlich in eurem Dorf aufgenommen habt.

Wisst ihr, was mich überrascht hat? Ich wusste nicht, dass es hier in Zwickau so viele meiner jüdischen Brüder und Schwestern gibt. In eurer Gemeinde gibt es gleich drei Sarahs. Ich habe nicht nachgefragt: Aber sie müssen Jüdinnen sein, denn sie tragen einen hebräischen Namen. Meine Frau heißt übrigens auch so. Und es gibt eine Esther bei euch. Zwei Ruths. Mehrere Michaels. Einen Samuel. Ihr müsst ziemlich beeindruckende jüdische Menschen sein. Allerdings habe ich auch von einem Frank gehört. Heiden sind also auch bei euch willkommen.

Wenn in unser Dorf ein Gast kommt, backen wir 20kg Brot und schlachten ein Kalb, um den Besuch zu feiern. Als ich in euer Dorf kam, steckte mir einer eurer Freunde ein kleines Stück blaues Pergament an mein Fortbewegungsmittel. Dankeschön dafür!

Über eure Kultur habe ich auch schon einige Dinge gelernt: Zum Beispiel habe ich von eurem Lieblingsspiel gehört, bei dem sich erwachsene Menschen um einen mit Schweinsleder überzogen Ballon auf einer Wiese streiten. Ich fand heraus, dass ihr offenbar sehr religiöse Menschen sein könnt. Als ich etwas notieren wollte und mich verschrieb, gab mir jemand das hier (Tintenkiller). Ich weiß nicht mehr genau, wie es heißt: Tintentöter? Tintenmörder? Tintenkiller! Ich bin mir nicht sicher, ob das Ding mit dem 5. Gebot vereinbar ist.

Aber ich sollte mich erst einmal richtig vorstellen: Mein Name ist Abraham. Ich bin der Sohn Terachs, der Sohn Nahors. Der Ururururururenkel von Noah – der Typ, der das Boot gebaut hat. Ich lebte vor 4.000 Jahren. Meine Frau Sara und ich haben einen Sohn namens Isaak. Es ist ein Wunder, dass es ihn gibt. Ihr werdet es mir vielleicht nicht glauben, aber soll ich euch sagen, wie alt ich war, als unser Sohn geboren wurde? 100 Jahre. Und meine Frau? Ja, sie war alt. Wirklich alt. Aber Gott gab uns diesen Sohn. Genauso, wie er es versprochen hatte. Er blieb seinen Verheißungen treu. Und ich habe gelernt, dass er es immer ist.

Das ist übrigens der Grund dafür, warum er mich heute Morgen zu euch gesandt hat. Er sagte mir, dass manche von euch mit ihrem Glauben zu kämpfen haben. Ihr macht euch Sorgen und habt Angst, all die Dinge zu glauben, die Gott in seinem Wort sagt. …und die Dinge zu tun, die er gern will. Aber ich bin nicht hier, um euch zu richten. Ich musste selbst durch diese Anfechtungen. Jemand hat sogar all die Momente aufgeschrieben, in denen ich Probleme mit meinem Glauben hatte. Und die ganze Welt kann es nun lesen. Manchmal bittet uns Gott, verrückte Dinge zu tun und unglaublichen Versprechen zu glauben. Deswegen möchte ich euch heute von meinem Test berichten. Meinen Test des Glaubens, den ich einmal bestehen musste.

Vor 4.000 Jahren waren Sara und ich glücklich mit unserem Baby. Wir sahen Isaak dabei zu, wie er zu einem jungen Mann heranwuchs. Wir erinnerten uns an die Versprechen, die Gott unserer Familie gegeben hatte: Durch Isaak würden wir mehr Nachfahren haben, als es Sterne am Himmel gibt. Durch Isaak würden alle Menschen unseres Planeten gesegnet werden. Denn durch ihn würde Gott den senden auf den wir gewartet haben – den Retter: …den Retter von meinen Sünden. …von den Sünden meiner Frau. …von den Sünden der ganzen Welt.

In so mancher klaren Nacht blickten Sara und ich zum Sternenhimmel hinauf. Wir gaben den Sternen Namen, als wären sie unsere Nachkommen – unsere Enkel. Das Leben war so gut zu dieser Zeit. Und dann testete Gott mich. Ich werde seine Worte nie vergessen. Er sagte: Abraham, nimm deinen Sohn – deinen einzigen Sohn – den Sohn, den du liebst – Isaak und opfere ihn mir. Ist das dein Ernst Gott? Gott bat mich darum, meinen eigenen Sohn zu töten.

Ihr denkt vielleicht, dass ich „Nein“ gesagt habe. Ich meine, ihr könntet doch verstehen warum, oder? Gott wollte, dass ich töte. Nicht ein Tier. Sondern mein eigenes Kind. Als ich darüber nachgedacht habe – als ich den Tatsachen ins Auge schaute – kam mir der Gedanke:  Wenn dieses Kind stirbt, würden alle Versprechen Gottes mit ihm sterben. All die Nachkommen, die Gott verheißen hatte. Der Retter, der die Welt von ihren Sünden befreit. Und wenn ich mich nur auf das WAS konzentriert hätte, dem ich da gegenüberstand, hätte ich es nie getan. Und so war es oft in meinem Leben. Aber es gibt einen Vorteil, wenn man älter als Staub ist. Man hört auf, sich auf das WAS zu konzentrieren. Und man beginnt darauf zu schauen, an WEN man glaubt.

Heute Morgen möchte ich euch von meinem Test erzählen. 4.000 Jahre lang haben Menschen ihn das größte Beispiel des Glaubens genannt, das es jemals gegeben hat. Menschen wurden im Laufe der Geschichte immer wieder in den Bann dieses Tests gezogen. Einige haben sogar einen Film über meinen Test vor nicht allzu langer Zeit gedreht. Aber um ehrlich zu sein: Ich bin nicht der größte Fan. Seht aber selbst.

Nicht wirklich! Nicht mal im Ansatz! „Ein Opfer? Nein! Habe ich nicht schon oft genug bewiesen, dass ich an dich glaube“, soll ich gesagt haben. Könnt ihr das irgendwo in diesem Buch finden? Nein. „Vater, wir haben das Feuerholz. Aber wo ist das Lamm“, fragt mich mein Sohn. Und mit Bitterkeit in der Stimme soll ich gesagt haben: „Der Herr wird uns das Opfer schon zeigen.“ Zeigt mir, wo das in diesem Buch zu finden ist. So ist es niemals geschehen. Offensichtlich taugt großer Glaube nicht unbedingt für einen guten Film.

Darf ich euch heute Morgen die wahre Geschichte erzählen? Gott bat mich, ihm ein Opfer darzubringen und ich habe es befolgt. Früh am Morgen nahm ich Isaak und zwei unserer Knechte, mein Messer und Brennholz und wir zogen zum Berg Moria. Wir brauchten drei Tage, bis wir den Ort erreicht hatten. Vielleicht habt ihr den Berg schon einmal gesehen. Ich glaube, ihr nennt es Jerusalem. Aber bei uns war der Ort als Berg Moria bekannt. Manche dachten sogar, dass mein Test so wichtig sei, dass sie einen riesigen goldenen Dom über die Stelle gebaut haben, von der sie glaubten, dort sei es geschehen.

Bevor Isaak und ich allein den Berg bestiegen, sagte ich meinen Knechten etwas sehr Wichtiges. Etwas, von dem ich will, dass ihr es nicht überhört. Ich sagte:

Bleibt ihr hier mit dem Esel. Ich und der Knabe wollen dorthin gehen, und wenn wir angebetet haben, wollen wir wieder zu euch kommen.

Habt ihr das gehört? Ich habe gesagt: WIR! Denn ich wusste: Gott würde es hinbekommen, sein Versprechen wahr zu machen. Und mein Sohn würde leben. Ich sagte meinen Knechten im Glauben, dass Gott das schafft. Und WIR werden zu euch zurückkehren.

Isaak und ich bestiegen also den Berg. Dort fragte er mich: „Vater, wo ist das Opfer?“ Und ich sagte nicht mit Bitterkeit in der Stimme, sondern im Glauben: „Gott wird für ein Lamm sorgen, mein Sohn“ So wie er es immer für unsere Familie getan hatte.

Wir bauten also den Altar und legten das Holz aus. Ich fesselte meinen Sohn – meinen einzigen Sohn – und legte ihn auf den Altar. Dann nahm ich mein Messer. Und ich weiß, wie ihr euch die Szene vorstellt: Schweiß rann mir die Stirn herunter. Meine Hand mit dem Messer zitterte. Wartend, dass Gott eingreift. Aber so war es nicht. Ich war bereit, Gottes Wort im Glauben zu befolgen. Aber dann hörte ich die Stimme des Herrn. Es war die Stimme von Jesus. „Engel des Herrn“ – das war unser Name für Jesus damals. Und er sagte:

Lege deine Hand nicht an den Knaben und tu ihm nichts; denn nun weiß ich, dass du Gott fürchtest und hast deines einzigen Sohnes nicht verschont um meinetwillen.

Ich hatte den Test bestanden.

Und seit 4.000 Jahren denken viele, dass das, was ich tat, einzigartig wäre. Und ich kann verstehen, warum sie das meinen. Aber an diesem Tag war es das für mich nicht. Möchtet ihr wissen, was ich gedacht habe, als ich mein Messer erhob? Das ist sehr wichtig. So wichtig, dass Gott einige Worte darüber verfasst hat. Versucht meine Gedanken zu verstehen. Das Neuen Testament sagt (Hebr 11,17-19):

Durch den Glauben opferte Abraham den Isaak, als er versucht wurde, und gab den einzigen Sohn dahin, als er schon die Verheißung empfangen hatte und ihm gesagt worden war (1.Mose 21,12): »Was von Isaak stammt, soll dein Geschlecht genannt werden.« Er dachte: Gott kann auch von den Toten erwecken; deshalb bekam er ihn auch als Gleichnis dafür wieder.

Wie konnte ich dieses Vertrauen aufbringen? Ich vertraute auf die Verheißungen Gottes. Ich vertraute darauf, dass Gott seine Versprechen immer hält. Gott hatte mich nie belogen. Und das änderte mein Denken. Ich war mir sicher: Gott kann selbst die Toten erwecken. Und deshalb wird auch mein Sohn leben. Denn Gott hatte versprochen: Durch Isaak sollen meine Nachkommen gesegnet werden. Durch Isaak! Und unsere Nachkommen gab es zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Gott hatte versprochen: Durch Isaak würde der Retter kommen. Aber auch er war noch nicht da. Außer Gott wäre plötzlich zum Lügner geworden, musste Gott sein Versprechen halten. Selbst wenn er dazu meinen Sohn von den Toten auferwecken müsste. Das schenkte mir Vertrauen. Als ich darüber nachdachte, wer Gott ist, habe ich aufgehört mir über das Sorgen zu machen, was ich tun sollte.

Als ich darauf gewartet habe, dass ihr heute hierherkommt, hat mir jemand etwas vorgestellt, das Google heißt. Schon mal gehört? Spreche ich es richtig aus? Google? Ich habe nach den größten Treuerekorden gesucht. Und Google hat mir von diesem Mann erzählt: Sein Name ist Paolo Maldini. Habt ihr schon mal von ihm gehört? Der italienische Fußballer spielte 25 Jahre nur für einen Verein: dem AC Mailand. Insgesamt kam er auf 647 Liga-Spiele. Ein Wert, der wohl ebenso für die Ewigkeit gemacht ist – so sagen einige.  Er war siebenmaliger italienischer Meister, fünmaliger UEFA Champions League-Sieger, FIFA Klub-Weltmeister.  Google sagt: All das macht Maldini einzigartig.

Ich mag ein alter Mann sein, aber darf ich eurem Google widersprechen? Denn habt ihr jemals von seinem Rekord gehört? Tausende und tausende und tausende und tausende und tausende Jahre lang hat Gott nicht eines seiner Versprechen gebrochen. Er war noch nicht einmal kurz davor. Das ist sein Rekord. Früher oder später ist alles geschehen, was er gesagt hat. Er hat nicht ein einziges Mal gelogen. Das ist der beeindruckende Rekord unseres Gottes. Deswegen ist er Gott!

Und selbst wenn ihr meine ganze Geschichte vergesst, erinnert euch an das Eine: Ihr werdet seine Rekordserie nicht beenden. Habt ihr mich gehört? Ihr werdet nicht diejenigen sein, die Gottes Rekordserie beenden. Wenn Gott ein Versprechen gemacht hat, werdet ihr nicht in die Geschichte eingehen als diejenigen, die sie schließlich doch beendet haben. Ihr werdet nicht diejenigen sein, die erleben, wie Gott eines seiner Versprechen bricht. Das wird nicht geschehen. Alles was er gesagt hat, wird er tun.

Denn auch ihr werdet eurem Test ins Auge schauen müssen: Vielleicht steckt ihr gerade mittendrin. Oder er kommt nächste Woche um die Ecke. Manche von euch werden getestet, was ihr über Gott glaubt. Aber ich möchte, dass ihr euch daran erinnert, dass die Rekordserie Gottes nicht mit euch enden wird.

Manche von euch werden in finanzieller Hinsicht auf die Probe gestellt: Gott wird euch bitten, etwas zu tun, was ihr noch nie zuvorgetan habt. Großzügig zu sein, wie ihr es noch nie zuvor wart. Und vielleicht fragt ihr euch dann, ob Gott für uns so sorgen wird, wie er es versprochen hat. Möglicherweise wird das euer Test sein.

Manche von euch werden mit dem Tod in Berührung kommen. Und manche werden sich fragen, ob der Sohn Gottes es ernst gemeint hat, als er sagte:

Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt.

Angst wird euer Test sein – aber ihr werdet Gott nicht dazu bringen, dass er seine Versprechen bricht.

Manche von euch werden in ihren Beziehungen getestet. Gott sagt: „Gehorche mir und du wirst gesegnet werden.“ Selbst wenn eure Ehe schwierig ist.  Selbst wenn sie euch nicht glücklich macht… …Aber sie macht euch heilig. In eurer Ehe zu bleiben, wird euer Test sein.

Manche von euch werden sündigen, wie sie noch nie zuvor gesündigt haben. Und der Teufel, der eure Tat gestern noch entschuldigt hat, wird sie heute anklagen. Er wird sagen: „Gott kann euch unmöglich lieben, nachdem was ihr getan habt.“ Und euer Test wird darin bestehen, zu glauben, dass es keine Sünde gibt, die uns von der Liebe Gottes trennen kann. Ich weiß nicht, worum er euch bitten wird. Aber ich weiß das Eine: Seine Rekordserie wird nicht mit euch enden.

Wenn ihr mir nicht glaubt, lasst mich euch einiges von dem zeigen, was er in seinem Wort sagt. Psalm 36,6:

HERR, deine Güte reicht, so weit der Himmel ist, und deine Wahrheit, so weit die Wolken gehen.

Wisst ihr, wie weit der Himmel ist? Ich habe Google gefragt und es hat mir gesagt, dass der Himmel so weit ist, dass wir es nicht begreifen können. Wie die Treue und Liebe Gottes. Psalm 9,11:

Darum hoffen auf dich, die deinen Namen kennen; denn du verlässest nicht, die dich, HERR, suchen.

Wann geschah es das letzte Mal, dass Gott jemanden verlassen hat, der auf ihn gehofft hat. Es ist noch nie geschehen! Denkt ihr, ihr werdet die Ersten sein? Ihr werdet es nicht sein! Sprüche 3,5:

Verlass dich auf den HERRN von ganzem Herzen, und verlass dich nicht auf deinen Verstand.

Versteht ihr, wie das alles funktionieren soll? Könnt ihr die Zukunft vorhersehen? Wisst ihr, wie dieser Schmerz, zum Besten dienen soll? Natürlich könnt ihr es nicht! Ihr seid nicht Gott. Und deswegen verlasst euch nicht auf euren Verstand – Vertraut auf ihn. Denn er hat noch nie gelogen. Nicht ein einziges Mal. So werdet ihr Männer und Frauen des Glaubens.

Über die Jahre haben wurde ich immer wieder gefragt, ob es ein Geheimnis zu großem Vertrauen gibt. Bevor ich euch das Geheimnis verrate, muss ich etwas erzählen. Vor zwei Wochen habe ich einen der Bräuche in eurer Kultur kennengelernt: Fasching. Die Menschen haben sich ganz seltsam verkleidet. Und dann wurden ein Haufen Süßigkeiten in die Menge geworfen. Großartig!

Hier ist das Geheimnis, dass ich euch heute beibringen möchte: Wisst ihr, warum schon die ganze Zeit dieser Beutel hier vorn steht? Schaut was sich darin versteckt!

Wenn ihr hier reinschaut und die ganzen Süßigkeiten darin lest – haltet ihr es so fest, wie ihr nur könnt. Darf ich euch das Geheimnis verraten, wie man großen Glauben bekommt? Man bekommt ihn, wenn man hier reinschaut. Wenn man in Gottes Wort schaut. Dort lest ihr, was Gott für uns getan hat. Dort sieht und schmeckt man, wie freundlich der Herr ist. Wenn ihr mit eurem Glauben zu kämpfen habt, schaut in dieses Buch und lest von der Liebe und Treue Gottes. Wenn ihr es tut, erkennt ihr, wer Gott ist. Und dann hört auf, euch Sorgen zu machen.

Oh! Eine Sache muss ich euch heute Morgen noch sagen. Die wichtigste Sache meiner Geschichte. Erinnert ihr euch, was hinter mir erschien, als ich gerade dabei war, meinen einzigen Sohn zu opfern? Ein Opfer. So wie er es versprochen hatte und ich es meinem Sohn gesagt hatte. Auf einem Hügel in Jerusalem sorgte Gott für ein Opfer, damit ich und meine Familie leben konnten. Klingt das vertraut?

2.000 Jahre nachdem ich gelebt habe, sandte Gott einen meiner Nachkommen. Den Nachkommen, durch den alle Völker der Erde gesegnet werden sollen. Sein Name: Jesus.

Wie Isaak war er ein Sohn. Der einzige Sohn. Der Sohn, der geliebt wurde. Und wie mein Sohn, stieg er auf einen Berg nahe Jerusalem. Golgatha. Und wie das Lamm, dass an die Stelle meines Sohnes Isaak trat, war auch er ein Stellvertreter. Gott hatte versprochen, dass er für Vergebung sorgen wird. Und durch das Opfer Jesu hat er es erfüllt. Gott hatte versprochen, dass er die Tür zum ewigen Leben öffnen wurde. Und durch das Opfer Jesu tat er es.

Gott hatte versprochen, dass er alle Schuld, alle Scham, alle Angst vor ihm zu stehen, entfernen würde. Und durch Jesus hat er genau das getan.

Im Himmel habe ich einen Mann namens Paulus getroffen. Und er berichtete mir von den Worten, die Gott ihn aufschreiben lies. Römer 8,32:

Der auch seinen eigenen Sohn nicht verschont hat, sondern hat ihn für uns alle dahingegeben – wie sollte er uns mit ihm nicht alles schenken?

Könnt ihr mit dieser Logik mithalten? Wenn Gott seinen eigenen Sohn für uns gegeben hat – wie sollte er sich da nicht auch um alles andere kümmern? Kann er euch nicht die Energie, das Geld, den guten Vorsatz geben? Wollt ihr eine Person des Glaubens sein? Dann denkt einfach an Jesus. Lest und hört in diesem Buch von dem größten Geschenk, das jemals gemacht wurde. Seht und schmeckt wie freundlich der Herr ist. Hört also auf, euch Sorgen zu machen und erinnert euch daran, wer unser Gott ist. Gott schafft das.

Amen.