Gott ist genug

St. Petrigemeinde ZwickauPredigten

Klagelieder 3,18-24, Exaudi 2020

Liebe Freunde in Christus.

Diese Predigt ist für alle jene, die es vermasselt haben. Sie ist für diejenigen, die derzeit in einer geistlich verfahrenen Situation leben. Und sie ist für solche, die auf die Entscheidungen, die sie im Leben getroffen haben, und deren Konsequenzen zurückblicken und vieles davon bedauern und gern zurücknehmen würden.

Wie es bei ihm der Fall ist: Er verließ den Mutterleib als starkes und wildes Kind. Er war derjenige, der immer weinte und auf sein Recht bestand. Er diskutierte mit Eltern und Lehrern und hatte keine Scheu vor Auseinandersetzungen mit Klassenkameraden. Seine Persönlichkeit hatte gute Seiten. Allerdings hatte er nie gelernt, sich zu kontrollieren. Eines Tages – in einem stillen Moment – ging ihm auf, wie sehr er es vermasselte hatte. Seine Frau hatte sich fast vollständig von ihm zurückgezogen. Sie sagte ihm, dass sie genug davon hätte, über die kleinsten Nebensächlichkeiten in Streit zu geraten. „Lohnt es sich wirklich, um alles bis zum Letzten zu kämpfen?“ Ihre Frage hallte in ihm nach. Er dachte an seine berufliche Laufbahn zurück und daran, dass er sich mit jedem seiner Vorgesetzten überworfen und sich so viele Chancen selbst verbaut hatte. Seine Freunde kamen ihm in den Sinn. Viele waren es nicht mehr. Er hatte immer gedacht, dass man seine Meinung deutlich und direkt zum Ausdruck bringen müsse. Aber nun reifte in ihm der Gedanke heran, dass er oft einfach nur unverschämt, grob und lieblos gewesen war. Als er an jenem Tag in seinem stillen Kämmerlein saß und über sein Leben nachdachte, wurde ihm klar, wie viele falsche Entscheidungen er getroffen hatte.

Ihr ging es ganz ähnlich: Ihre Eltern waren sehr christlich. Sonntag für Sonntag Kirche. Gebete vor dem Zubettgehen an jedem Abend. Aber sie konnte damit nie viel anfangen. Als sie alt genug war, kehrte sie der Gemeinde ihrer Eltern den Rücken zu und konzentrierte sich auf das, was ihre wirkliche Leidenschaft war: ihre Karriere. Und was hatte sie nicht alles erreicht? Sie war kreativ, talentiert, überzeugend und eloquent. Es war ihr leicht gefallen, jeden auf Arbeit an die Wand zu spielen. Alles lief gut – bis zum Tag nach ihrem 42. Geburtstag, als ihr der Arzt mitteilte: „Brustkrebs“. Kurz darauf fand sie sich auf einer Krankenliege wieder, als die Chemotherapie langsam ihren Körper durchströmte. Aber viel schlimmer waren die Gedanken, die sich wie die Chemotherapie nun in ihrem ausbreiteten. All ihre Bildung, all die Ziele, die sie erreicht hatte, halfen ihr nun kein Stück weiter. Manche ihrer Leidensgenossen kämpften gegen den Krebs mit Hoffnung und Glauben im Herzen. Aber so war sie nicht. Ihr Chef hatte ihr Blumen und eine Karte geschickt. Aber das war nicht genug. Denn sie fühlte sich allein und voller Angst. Sie fragte sich, wie es ihr ergehen würde, wäre sie beim Glauben ihrer Eltern geblieben.

Diese Frage musste sich eine treue Kirchgängerin nicht stellen. In ihrer Jugend war sie niemals betrunken gewesen. Mit Jungs war sie nie zu weit gegangen. Auf Arbeit lenkte sie sich nie mit Dingen ab, die dort nicht hingehören. Jeden Sonntag saß sie pünktlich in der Kirche, las regelmäßig in ihrer Bibel und betete vor jeder Mahlzeit, selbst wenn sie in einem Restaurant saß. Aber dann enttäuschte Gott sie. Alles, was sie im Leben gewollte hatte, war ankommen und eine Familie gründen. Aber dieser Segen war ihr verwehrt geblieben. Alle Männer, die sie kennengelernt hatte, zögerten, sich zu ihr bekennen. Das, was sie sich am meisten von Gott gewünscht hatte, bekam sie nicht. Nach all ihrem Gehorsam, all den guten Entscheidungen und Momenten, in denen sie nicht den Pfaden dieser Welt gefolgt war, konnte ihr Gott diese einfache Sache nicht schenken und ihre größte Sehnsucht stillen? Eines Tages saß sie in ihrer Kirche, enttäuscht von ihrem Gott. In der Predigt ging es um das Thema, dass wir Gott manchmal benutzen. Wir tun dann Dinge, die zwar äußerlich betrachtet gut aussehen. Aber wir tun sie aus den falschen Gründen heraus. Wir halten uns an die guten Regeln Gottes und meinen, wir würden uns einen Bonus bei Gott erarbeiten, so dass er uns etwas schulde und das Leben geben müsse, welches wir begehren. In diesem Moment traf sie die Wahrheit wie ein Schlag. Sie hatte Gott benutzt. Sie hatte erwartet, dass Gott ihr etwas schuldig ist, weil sie all die guten Entscheidungen getroffen hatte. Zum ersten Mal in ihrem Leben stellte sie sich die Frage, ob sie Gott aufrichtig liebt oder ihn nur benutzt.

Diese Predigt ist für alle jene, die es vermasselt haben. Sie ist für jene, die ihre Beziehungen mit ihrem Verhalten zerstört oder ernsthaft beschädigt haben. Sie ist für solche, die wissen, wie schwer es ist, Zorn oder Wut als Bestandteil der eigenen Persönlichkeit mit sich herumzutragen – oder Unsicherheit und Sorgen. Man hat diese Dinge in sich wachsen lassen und nun weiß man nicht mehr, wie man ihnen entkommen soll. Wegen unserer Sünde und Schwäche gerät so vieles durcheinander und manchmal macht sich deshalb Hoffnungslosigkeit breit.

In solchen Momenten gibt es ein biblisches Buch, welches man zur Hand nehmen sollte. Es liegt ein wenig versteckt zwischen den großen Propheten des Alten Testaments. Gemeint sind die Klagelieder – ein bewegendes Stück hebräischer Poesie – verfasst durch den Propheten Jeremia inmitten einer Zeit von Hoffnungslosigkeit und doch voller froher Erwartung. Unser Predigttext stammt aus den Klageliedern Jeremias, Kapitel 3, und wir beginnen bei Vers 18. Als Übersetzung verwende ich heute die „Neues Leben“-Bibel. Der Prophet schreibt:

Ich sprach: »Mein Ruhm und meine Hoffnung auf den Herrn sind dahin!« Denk doch an mein Leid und an meine Verlassenheit, an die Bitterkeit und an das Gift! Immer wieder erinnert sich meine Seele daran und ist niedergeschlagen.

Jeremias Seele ist niedergeschlagen. Er klagt und schluchzt. Warum? Weil er sich erinnert. Er erinnert sich daran, was geschehen war. Der Ruhm seines Lebens ist Vergangenheit. Der schöne Lebensweg, auf den er gehofft hatte, ist dahin. Stattdessen fühlt er Betrübnis und Bitterkeit. Er denkt an das Gift – Galle und Wermut – wie eine Krankheit, die einem mit nichts anderem zurücklässt, als einem bitteren Geschmack auf der Zunge. Jeremia bleibt nichts anderes, als zu klagen.

Jeremia übertreibt kein Stück, denn er hat das Folgende durchlebt:

David Roberts – Die Zerstörung Jerusalems

Dieses Bild zeigt, was in Jerusalem geschehen war. Es stammt von David Roberts, neben Canaletto einem der bedeutendsten Verdutenmaler überhaupt. Verduten sind wirklichkeitsgetreue Darstellungen von Landschaften und Stadtansichten. Roberts Spezialgebiet war der alte Orient. Und so zeigt auch dieses Gemälde eine solches Motiv, allerdings kein schönes. Babylonische Truppen hatten Jerusalem belagert. Jeremia war Zeuge der beklagenswerten Ereignisse. Durch die lange Belagerung war eine Hungersnot ausgebrochen, an deren Folgen Menschen starben. Selbst der König Zedekia konnte nicht entkommen und auch nicht helfen. Einmal während der Belagerung versuchte er in das Jordantal zu fliehen, wurde aber eingeholt und von Nebukadnezar gefangen geführt. Dieser ließ seine Söhne vor seinen Augen erschlagen, ließ ihn blenden und führte ihn dann in Ketten nach Babylon ab.

Es gab nichts mehr als die Erinnerung. Die Erinnerung daran, wie es einst war. Die Erinnerung an den Tempel, der im Zentrum gestanden hatte, aber nun dem Erdboden gleichgemacht war. Die Erinnerung an einen König, der früher beschützt hatte. Die Erinnerung an ein Leben, dass man in besseren Tagen genießen konnte. Jeremia klagt über alles, was er und die Israeliten verloren hatten.

Habt ihr euch schon einmal ähnlich gefühlt? Offensichtlich hat keiner von uns dieselbe Situation wie Jeremia und durchlebt. Aber wart ihr schon einmal niedergeschlagen und habt darüber geklagt oder geweint, was verloren gegangen und nun nicht mehr da ist? Habt ihr auf eure Geschichte zurückgeblickt und gedacht: „Hätte ich andere Entscheidungen getroffen, die Dinge würden heute anders aussehen.“

Das kann unsere Gesundheit betreffen. Das Medizinschränkchen steht voller Tabletten, die man täglich einnehmen und mit deren Nebenwirkungen man leben muss. Ein guter Teil des Alltags besteht in der Organisation verschiedener Arzttermine. Der Körper schmerzt und ächzt. Und man weiß: Zum Teil ist es eigenes Verschulden. Es liegt nicht nur daran, dass man älter geworden ist oder dies jedem widerfahren würde. Stattdessen hat man es mit seinem Körper zu leicht genommen, so als gäbe es keine Konsequenzen. Man aß von allem zu viel oder bewegte sich zu wenig, wie ich. Nun hat es einen eingeholt und es gibt keinen Weg, das ungeschehen zu machen. Kein Arzt könnte die Folgen mit einem Fingerschnippen beseitigen. Es gibt keine Tablette, die es richten könnte. Und zumindest teilweise ist es die eigene Schuld.

Mancher denkt vielleicht an die Beziehungen in seinem Leben und wie anders sie aussehen könnten. Sie könnten es, hätte man wenigstens gelegentlich von seiner Meinung Abstand genommen, anstelle zum Nörgler voller Bitterkeit zu werden – ohne echten Frieden im Herzen. Wie sähe das Leben aus, hätte man nicht nur seine Ziele und Wünsche verfolgt, sondern stattdessen Menschen selbstlos gedient und geliebt? Es hätte alles gut sein können, ist es aber nicht, weil Worte gesagt worden, die nicht zurückgenommen werden können. Das Vertrauen ist zerstört. Und es gibt keinen Knopf zum Zurückspulen.

Mancher blickt vielleicht auf seine Glaubensgeschichte zurück und fragt sich, wie anders die Dinge gelaufen wären, hätte man Gott von ganzem Herzen gesucht. Statt die Stimme des Heilands zu hören, gab man sich aber zufrieden mit dem Glauben seiner Kindheit und hat sich so von Gott entfernt. Hätte man seinen Glauben ernstgenommen und gelernt, seine Freude in Gott zu finden anstelle in Menschen oder Dingen – wie viel zufriedener könnte man sein? Wie viel besser könnte man mit Kritik umgehen? Aber wegen dem, was man tat, kann man es nicht. Man nahm alles auf die leichte Schulter. Gott Gott sein zu lassen, war einfach. Den Gottesdienst einfach nur runterzuspülen ebenso.

Uns kann es so gehen wie Jeremia, nachdem Jerusalem gefallen war. Man denkt an das Leid, die Verlassenheit und Bitterkeit. Die Seele ist niedergeschlagen. Aber, Gott sei Dank, die Worte des Propheten enden nicht an diesem Punkt. In unserem Predigttext heißt es nun weiter:

Dennoch will ich mir dies zu Herzen nehmen, das will ich hoffen: Die Gnade des Herrn nimmt kein Ende! Sein Erbarmen hört nie auf, jeden Morgen ist es neu. Groß ist seine Treue.

Wie ging Jeremia mit seiner hoffnungslosen Situation um? „Dennoch will ich mir dies zu Herzen nehmen, das will ich hoffen“, sagt er. Als seine Seele sich vollkommen leer und ausgequetscht anfühlte, nahm er sich dies zu Herzen. Uns wovon spricht er in den folgenden Versen? Gott. Er hält sich viele verschiedene Wesensmerkmale Gottes vor Augen. Und das schenkt ihm Hoffnung.

In Vers 22 schreibt er: „Die Gnade des Herrn nimmt kein Ende!“ Oder wie Luther übersetzt: „Die Güte des HERRN ist’s, dass wir nicht gar aus sind“. Statt einen Gott zu sehen, der uns in die Hölle verbannt, beschreibt Jeremia die große Güte und Gnade Gottes, seine bedingungslose Liebe zu uns. Er hält uns den Gott vor Augen, dessen Angesicht über uns leuchtet und der uns seinen Segen schenkt, obwohl wir es vermasselt haben. „Das will ich hoffen.“

Jeremia fährt fort: „Sein Erbarmen hört nie auf“. Statt es satt mit uns zu haben wegen unserer Sünde, ist er ein Vater voller Barmherzigkeit. Einer Barmherzigkeit, die nicht zu Ende ist. Wenn wir einem rebellischen Kind gleichen, welches in seine Zimmer läuft, wütend die Tür hinter sich zuschlägt und seinen Kopf im Kissen vergräbt, weil man ihm noch nicht einmal in die Augen schauen kann, ist er wie ein barmherziger Vater, der am Bettrand sitzt, uns liebevoll durchs Haar fährt und einfach da ist. Er hört nicht auf, sich um uns zu kümmern. Er verweigert, damit aufzuhören, uns zu lieben. „Sein Erbarmen hört nie auf“.

Stattdessen sagt Jeremia: „Sein Erbarmen hört nie auf, jeden Morgen ist es neu. Groß ist seine Treue.“ Es gibt Tage, an denen wir morgens aufstehen und uns augenblicklich daran erinnern, was man am Vorabend gedacht oder gesagt hat. Wir waren nicht treu. Aber groß ist Gottes Treue. Wie die Sonne jeden Morgen aufgeht, so tut es auch Gottes Erbarmen.

„Dennoch will ich mir dies zu Herzen nehmen“, so hatte es Jeremia geschrieben. Und so dürfen und sollen wir es auch tun. Statt auf uns und unsere Sünde fixiert zu sein, richten wir unsere Augen auf das Objekt unseres Glaubens: auf Gott. Auf einen Gott, der am Kreuz starb, auferstand und in den Himmel gefahren ist. „Das will ich hoffen.“

Es war einmal eine ältere Christin, die an Alzheimer erkrankt war. Zusehends vergaß sie Jesus. Sie konnte sich noch daran erinnern, dass es einen Gott gibt. Sehr präsent waren ihr auch einige der Sünden, die sie in ihrer Vergangenheit begangen hatte. Jeden Morgen wachte sie daher mit Angst im Herzen auf. Oft fragte sie sich, ob Gott jemanden wie sie nicht in die Hölle schicken müsse. Aber in ihrem Seniorenheim arbeitete eine Schwester, die sie recht gut kannte. Sie war da am Tag ihrer Aufnahme und hatte gesehen, wie die alte Christin ein Kreuz über ihrem Bett anbracht hatte. Die Schwester machte es zum Teil ihrer schwesterlichen Morgenroutine, die alte Frau an die Gnade zu erinnern – auf das Kreuz zu zeigen, welches sie selbst dort angebracht hatte, es nun aber vergessen hatte. Als die alte Christin die frohe Botschaft hörte, lächelte sie. Jeden Morgen war das Erbarmen Gottes, woran sie so viele Jahre geglaubt hatte, neu für sie.

Sein Erbarmen hört nie auf, jeden Morgen ist es neu.

Meine Lieben, natürlich ist uns die Gnade Gottes nicht neu, wie sie es auch für die alte Frau nicht war. Aber fühlt es sich nicht trotzdem manchmal so an? Am Morgen wacht man auf und augenblicklich steht einem das eigene Versagen lebendig vor Augen, die Bitterkeit der eigenen Sünden. Aber dann erwacht man der Gnade, liest vielleicht ein Wort der heiligen Schrift, eine Andacht, denkt an eine Liedzeile. Und das Evangelium kommt einem wieder neu in den Sinn, die Tiefe von Jesu Liebe zu uns.

All Morgen ist ganz frisch und neu des Herrn Gnad und große Treu; sie hat kein End den langen Tag, drauf jeder sich verlassen mag.

Jeremia dachte an diesen Gott und konnte daher im letzten Vers für heute das Folgende schreiben:

Meine Seele spricht: »Der Herr ist mein Anteil, auf ihn will ich hoffen.«

„Der Herr ist mein Anteil.“ Das hebräische Wort, welches hier verwendet wird, steht ursprünglich für die Abschnitte des Landes Kanaan, die bei der Verlosung durch Josua jedem Stamm zugeteilt wurden. Man könnte die Bedeutung dieses Verses vielleicht so wiedergeben: „Mit dem Herrn habe ich das große Los gezogen. Ich kann und will mich ganz auf ihn verlassen. Er ist keine Illusion, kein billiger Trost, sondern er ist immer zuverlässig. Er steht fest, wo ich immer wieder ins Wanken gerate.“ – so spricht Jeremias Seele zu ihm.

Oder mit anderen Worten: Was wir durch Jesus bekommen ist Gott. Durch sein Leben, Sterben und Auferstehen ist Herr unser Anteil. Schon jetzt, schon hier. Und selbst wenn wir nicht das im Leben bekommen, was wir uns wünschen – durch unsere eigene Schuld oder durch die Schuld anderer; selbst wenn wir unsere Beziehungen, Finanzen oder die Gesundheit ruiniert haben – durch Jesus – ist unsere Beziehung zu Gott niemals ruiniert. Er ist unser Teil. Und er ist immer genug. Er allein kann den Hunger und den Durst unserer Seele stillen. Daran erinnerte sich Jeremia inmitten seiner Klage und so dürfen auch wir es tun:

Dennoch will ich mir dies zu Herzen nehmen, das will ich hoffen: Die Gnade des Herrn nimmt kein Ende! Sein Erbarmen hört nie auf, jeden Morgen ist es neu. Groß ist seine Treue. Meine Seele spricht: »Der Herr ist mein Anteil, auf ihn will ich hoffen.«

Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, bewahre unsere Herzen und Sinne in Christus Jesus. Amen.