Nichts als Liebe

St. Petrigemeinde ZwickauPredigten

1. Sonntag nach Trinitatis, St. Petri 2021

Liebe Freunde in Christus!

Vor einigen Jahren wollten Gehirnforscher genauer untersuchen, wie Menschen sich lieben. Dazu schlossen sie die Probanden an spezielle Messgeräte an, die feststellen können, was in einem Gehirn gerade vor sich geht. Dann wurden den Versuchspersonen Videos vorgeführt. Das erste Video zeigte eine menschliche Hand, die von einer Nadel gestochen wird. Während die Probanden das Video sahen, konnten die Forscher an ihren Messgeräten verfolgen, ob die entsprechenden Hirnregionen reagierten, die für Liebe, Empathie und Mitgefühl zuständig sind. Nach dem ersten Video führten die Forscher den Versuchspersonen sechs nahezu identische Videos von Händen vor, die ebenfalls von einer Nadel gestochen wurden. Nur zeigten diese Videos nun verschiedene Hände, jeweils mit einem Titel versehen – basierend auf einer bestimmten Religion. Das ist eine christliche Hand, die von einer Nadel gestochen wird, so sagte es das erste Video. Das ist die Hand eines Atheisten, behauptete das zweite. Und beim dritten: Das ist eine muslimische Hand. Mögt ihr raten, was die Forscher herausfanden? Die Gehirnaktivitäten zeigten es deutlich: War die Hand, die gestochen wurde, von derselben Religion, die auch der Proband vertrat, dann waren Aktivitäten in den Hirnregionen zu beobachten, die für Besorgnis und Mitgefühl verantwortlich sind. Wurde aber die Hand eines Menschen aus einer anderen Religion gestochen? Nichts! Keine Reaktion! Als Ergebnis hielten die Forscher das Folgende fest:

Wir fanden heraus, dass die empathische Reaktion größer war, wenn die Teilnehmer ein schmerzhaftes Ereignis an der Hand eines Menschen ihrer eigenen Religion beobachteten. Stammte die Hand dagegen von einem Menschen einer anderen Religion, blieb die Reaktion aus oder fiel deutlich geringer aus.

Interessant, nicht wahr?

In den vergangenen Wochen hatten wir in den Predigten darüber gesprochen, wie Liebe in der Bibel aussieht. Ohne alles zu wiederholen, hatten wir dabei hervorgehoben, dass Liebe im biblischen Sinne beides ist: hart und zart. Aber eben mehr zart als hart. Wir sahen, dass Jesus während seines Erdenlebens voller Gnade und Wahrheit war – nicht nur gegenüber seinen Leuten, sondern gegenüber allen Menschen.

Eine Sache haben wir aber noch nicht näher beleuchtet: Die Liebe zu Menschen, die anders sind als wir selbst. Ich meine damit Menschen oder Menschengruppen, die sich nicht so verhalten, wie wir es selbst tun würden. Sie glauben nicht dasselbe wie wir. Sie vertreten andere Werte und Vorstellungen. Sie setzen andere Prioritäten, als wir das tun würden.

Wenn ihr darüber nachdenkt: Wer sind diese Menschen für uns? Wer sind die Leute, bei denen der Blutdruck in die Höhe schnellt, eine gewisse Anspannung zu beobachten ist oder sich der Tonfall der Stimme ändert, sobald man ihren Namen hört oder sie einen Raum betreten? Wer sind sie für uns? Es kann sich dabei um ganze Bevölkerungsgruppen handeln. Vielleicht ist man sehr leidenschaftlich hinsichtlich seiner politisch konservativen Haltung. Und jedes Mal, wenn man einen linken oder grünen Politiker sieht, wird man nervös, ehe derjenige überhaupt den Mund aufgemacht hat. Oder es verhält sich umgekehrt und man befindet sich am anderen Ende des politischen Spektrums. Und jedes Mal, wenn ein konservativer Mensch seine Meinung vertritt, wird es schwer, geduldig oder freundlich zu bleiben. Vielleicht ist es eine religiöse Angelegenheit. Immer wenn man Leuten begegnet, die sich nicht für Kirche interessieren und sich nicht um Jesus scheren, ist es fast unmöglich, ruhig zu bleiben. Gerade dann, wenn sie Dinge sagen, wie: „Das Christentum ist eine schlechte Religion.“ „Es hat zu Unterdrückung und Ungerechtigkeit geführt.“ Oder vielleicht sieht man Menschen, die ihr biologisches Geschlecht in Frage stellen bzw. es anders definieren. Und sie tun das mit Stolz und schweigen nicht darüber. Einem selbst allerdings geht die Hutschnur bei solchen Aussagen hoch. Oder man hat diese Empfindungen, sieht man jemanden wie mich: einen weißen, mittelalten Cis-Mann aus der Mittelklasse, obendrein noch Christ.

Aber nicht nur auf Gruppen sondern auch auf Einzelpersonen kann das zutreffen: Das Mädchen in der Schule, bei dem etwas im Herzen geschieht – jedes Mal, wenn man es über den Flur stolzieren sieht. Oder es handelt sich um ein Mitglied der Familie, mit dem man nur ungerne im selben Raum ist, weil die Dinge sehr schnell sehr hitzig werden. Es mag der Vater sein, der Kollege oder irgendwer anders. Wir alle kennen wohl Menschen, die wir in die Schublade packen können, die die Aufschrift trägt: „diese Leute“. Leute, bei denen man es als schwierig empfindet, sie zu lieben.

Aber das ist nicht ungefährlich. Denn es stellt ein Problem dar, wenn wir ausschließlich hart mit denjenigen umgehen, die anders sind als wir. Es stellt ein Problem dar, wenn wir nur ihre Sünden ansprechen – ihnen aber niemals Barmherzigkeit erweisen. Und es stellt ein Problem dar, wenn wir ausschließlich zart gegenüber jenen sind, die so sind wie wir selbst. Und ihnen Mitgefühl entgegenbringen, aber niemals ihre Sünde ansprechen. Wie in dem Experiment, von dem ich eingangs berichtete. Mitgefühl zeigten die Probanden nur gegenüber Menschen ihrer eigenen Religion. Bei den anderen empfanden sie dagegen nichts.

Und warum ist das nicht ungefährlich? Behalten wir unser Mitgefühl, unsere Freundlichkeit, unsere volle biblische Liebe, ausschließlich Leuten vor, die so sind wie wir, und tun umgekehrt diese Leute dasselbe mit uns, geschieht immer eine Sache: Unsere Kultur, unsere Welt, unsere Familien, unsere Kirchen werden auseinandergerissen. Noch gefährlicher wird es, wenn wir meinen, dass wir schließlich lieben würden. Wir haben doch dem Freund beim Umzug geholfen. Wir machten doch dem Bedürftigen in der Kirche ein Geschenk. Wir sind doch geduldig, freundlich und großzügig! Aber eben ausschließlich zu den Leuten, die so sind wie wir. Nur leben wir in dieser Mentalität – sie gegen uns –passiert etwas, dass wir in letzter Zeit viel zu oft beobachten konnten. Wir sehen es in diesem Land. Wir erleben es auf unseren Straßen. Und wir beobachten es in den Kommentarbereichen sozialer Medien. Echte christliche Liebe fliegt aus dem Fenster und wird durch einen unglaublich minderwertigen Ersatz ausgetauscht.

Jesus wusste das auch und sprach deshalb einmal über jene Menschen, die anders sind als man selbst. Damals gab es ebenfalls verschiedene Bevölkerungsgruppen, die sich in allen möglichen Aspekten unterschieden. Es gab Juden und Heiden. Pharisäer und Sadduzäer. Es gab solche, die in die Kirche gingen, und jene, die die Heilige Schrift als Zolleinnehmer, Prostituierte und Sünder bezeichnet. Zwischen all jenen Gruppen verliefen tiefe Gräben. Jeder wählte aus, wen er liebte und wen nicht. Mitten in dieses Klima hinein sprach Jesus Worte, die das ganze System sprengten. Keiner wusste so recht, was er mit ihnen anfangen sollte. Aber es war nicht nur das, was Jesus sagte. Es war vor allem das, was Jesus später tat, was Licht in eine dunkle Welt brachte.

Unser Predigttext stammt heute Morgen aus dem Matthäusevangelium, Kapitel 5. Und wir beginnen bei Vers 43. Dort sagt unser Heiland:

Ihr habt gehört, dass gesagt ist: »Du sollst deinen Nächsten lieben« (3. Mose 19,18) und deinen Feind hassen.

Im Alten Testament findet sich allerdings kein Gebot, welches besagen würde, dass man den Feind hassen müsse. Worauf Jesus hier anspielt, ist die Denkweise seiner Zeit: „Na sicher liebe ich meinen jüdischen Nachbarn. Er glaubt, was ich glaube. Er benimmt sich so, wie ich es tun würde. Sein galiläischer Zaun sieht genauso aus wie mein galiläischer Zaun. Sicher liebe ich ihn. Aber diese Leute. Ihr habt doch gehört, was alle Menschen sagen: Hasse deinen Feind!“

Vers 44:

Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und bittet für die, die euch verfolgen,

Jesus wählt hier starke Gegensatzpaare. Ein Feind kann laut Duden zweierlei sein: Erstens: Jemand, dessen Verhalten zu einer Person oder Gruppe durch Feindschaft bestimmt ist. Und Zweitens: Ein Feind kann jemand sein, dessen Verhalten den Interessen bestimmter Gruppen zuwiderläuft und der deshalb als Bedrohung wahrgenommen wird. Und nicht nur von Feinden sprach Jesus, sondern auch von denen, „die euch verfolgen“. Verfolgen meint, dass jemand erbarmungslos hinter einem her ist. Er lässt einen nicht in Ruhe mit seiner Kritik, mit seinen Worten und Taten. Sondern er klopft beständig bei mir an. Diesen Begriffen stellt Jesus sehr schöne Worte gegenüber: Liebt eure Feinde. Bittet für die, die euch verfolgen. In Lukas 6 – in einer ähnlichen Rede – vertiefte Jesus weiter, was er in unserem Text sagte:

Liebt eure Feinde; tut wohl denen, die euch hassen; segnet, die euch verfluchen; bittet für die, die euch beleidigen.

Und noch mehr:

Und wer dir den Mantel nimmt, dem verweigere auch den Rock nicht. Wer dich bittet, dem gib; und wer dir das Deine nimmt, von dem fordere es nicht zurück.

Sicher fragten sich nicht nur die Hörer damals: Warum Jesus?Im nächsten Vers gibt er die Antwort darauf:

auf dass ihr Kinder seid eures Vaters im Himmel. Denn er lässt seine Sonne aufgehen über Böse und Gute und lässt regnen über Gerechte und Ungerechte.

Warum um alles in der Welt sollten wir Menschen lieben, die uns nicht zuerst lieben? Oder die uns oft nicht lieben? Oder die nicht immer liebevoll zu uns sind? Jesu einfache klare Antwort lautet:

auf dass ihr Kinder seid eures Vaters im Himmel

Dabei ist Jesu Vergleich überaus interessant: Ich könnte jeden in diesem Raum bitten, sein Smartphone rauszuholen und ihn fragen: Wie ist das Wetter? Wie viel Grad Celsius herrschen gerade in Zwickau? Bei jedem von uns wäre es dieselbe Zahl. Und dann könnten wir alle gemeinsam einen Spaziergang manchen und die Leute auf der Straße dasselbe fragen: Wie viel Grad Celsius herrschen gerade in Zwickau? Bei jedem von ihnen wäre es dieselbe Zahl. Wir könnten diese Frage allen jungen Menschen stellen. Bei jedem von ihnen wäre es dieselbe Zahl. Und wir könnten sie allen Alten stellen. Bei jedem von ihnen wäre es dieselbe Zahl. Wir könnten die Frage allen Wählern der Grünen stellen. Bei jedem von ihnen wäre es dieselbe Zahl. Und wir könnten sie jedem CDU-Politiker in Zwickau stellen. Bei jedem von ihnen wäre es dieselbe Zahl. Wir könnten die Frage heterosexuellen Männern und lesbischen Frauen stellen. Bei jedem von ihnen wäre es dieselbe Zahl. Wir könnten sie den Christen in dieser Stadt stellen, den Moslems und den Atheisten. Bei jedem von ihnen wäre es dieselbe Zahl. Und genau das ist Jesu Punkt, wenn er sagt:

Denn Gott lässt seine Sonne aufgehen über Böse und Gute und lässt regnen über Gerechte und Ungerechte.

Wollen wir einen kleinen Blick auf den Vater im Himmel erhaschen – auf den Gott, der seinen Sohn für Böse und Gute auferstehen ließ – wenn wir uns abmühen, bestimmte Menschen zu lieben oder zärtlich mit ihnen umzugehen, dann sollten wir einfach unsere Wetter-App auf dem Smartphone öffnen. Wir sollten direkt neben der Person Halt machen, die wir nicht ausstehen können und nachprüfen, ob die gleiche Sonne auf uns und auf sie scheint. Wir sollten am Garten des Nachbarn vorbeigehen, den wir nicht mögen und bemerken, dass der Regen sein Gras ebenso grünen lässt, wie das eigene. Wir sollten das Mädchen in der Schule finden, welches wir nicht mögen und das gerade aus dem Sommerurlaub zurückgekehrt ist und dessen Haut gebräunt ist. Hat Gott eine Regenwolke gesandt, die nur ihr die Sonne verweigerte? Nein, ganz offensichtlich nicht. Und wenn wir das bemerken, dürfen wir uns fragen: Wenn Gott sie alle liebt, sollte ich dann nicht auch?

Jesus würde diese Frage bejahen, denn in den nächsten beiden Versen sagt er das Folgende:

Denn wenn ihr liebt, die euch lieben, was werdet ihr für Lohn haben? Tun nicht dasselbe auch die Zöllner? Und wenn ihr nur zu euren Brüdern freundlich seid, was tut ihr Besonderes? Tun nicht dasselbe auch die Heiden?

Das ist ein hartes Wort Jesu, aber zugleich ein ziemlich logisches: „Oh, du bist nett zu deinen Leuten? Weißt du, wer das sonst noch tut? Verurteilte Sexualstraftäter, Terroristen und Verbrecher. Jeder ist nett zu seinen Leuten. Heiden, Steuereintreiber, Prostituierte – Menschen also, die die Juden aus Jesu Tagen als moralische Monster betrachteten, waren freundlich zueinander. Aber das war nichts Besonders. Das Eigene zu lieben, ist nicht Besonders. Besonders dagegen ist, den Graben zu überqueren und den zu lieben, der anders ist als man selbst. Das ist die hochheilige, herausfordernde und fast unmögliche Berufung, die Gott seinen Kindern gegeben hat. Weshalb Jesus seine Worte in Vers 48 folgendermaßen zusammenfasst:

Darum sollt ihr vollkommen sein, wie euer himmlischer Vater vollkommen ist.

Gott liebt alle Menschen. Sein auserwähltes Volk und die, die zunächst nicht dazugehörten. Und Jesus hält es auch uns ganz genauso vor:

wie euer himmlischer Vater vollkommen ist.

Jesus lehrt in unserem Text heute schlicht das Folgende: Liebt einander. Mit der Betonung auf ander(s). „Nein, sie sind nicht wie ich. Nein, das würde ich niemals tun. Ich verstehe nicht, wie sie das glauben können. Aber das hat nichts damit zu tun, wie ich sie behandle.“

Das ist die Art Liebe, die die Welt verändert. Wir wissen das, weil es bereits geschehen ist. Als Jesus vor 2.000 Jahren in die Welt kam, war diese ein sehr dunkler Ort. Damals wie heute liebten Menschen nicht uneingeschränkt. Bedingungen wurden gestellt, wie zum Beispiel an das Verhalten einer Person oder woran einer glaubte. Der Schatten und die Finsternis des Vaters der Lüge hatte sich auf die Welt gelegt, die Gott geschaffen hatte. Die Liebe war erkaltet und Hass hatte sich Raum verschafft. Bis zu dem Tag, als in einem kleinen Ort namens Bethlehem das Licht der Welt geboren wurde. Seiner menschlichen Natur nach war Jesus jüdischer Abstammung. Das waren seine Leute: Hebräer, Menschen aus dem Nahen Osten, religiöse Menschen. Aber während seines Erdenlebens zeigte es Jesus deutlich: Er liebte nicht nur seine Leute, sondern auch die anderen. Er tat Wunder für seine jüdischen Nachbarn. Und er heilte den Diener eines römischen Hauptmannes. Er ging hart ins Gericht mit den religiösen Anführern seines Volkes. Und mit der samaritischen Frau, die er am Jakobsbrunnen traf. Ewiges Leben, Vergebung und Erlösung bot er seinen jüdischen Stammgenossen an. Und ebenso denen, die Heiden genannt worden. Und der größte Beweis dafür?

Denn also hat Gott die Welt – die Welt – geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.

Siehe, das ist Gottes Lamm, das der Welt – der Welt – Sünde trägt!

Er selbst ist die Versöhnung für unsre Sünden, nicht allein aber für die unseren, sondern auch für die der ganzen Welt.

Für einen guten Menschen, einen rechtschaffenen Menschen, würde jemand vielleicht den Tod in Kauf nehmen.

Gott aber erweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren.

Wir wissen, dass uns vergeben ist und dass wir von Gott geliebt werden, weil diese Art von Liebe in unser Leben gekommen ist und von der die Heilige Schrift an allen Ecken und Enden berichtet. Die Tatsache, dass wir einen liebenden, mitfühlenden, himmlischen Vater haben, ist der Beweis dafür, dass Gott nicht nur bestimmte Menschen liebt, nicht nur sein alttestamentliches Volk, sondern alle Menschen. Er liebt sogar seine Feinde. Er bittet für die, die ihn verfolgten:

Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun!

Denjenigen, die Gott in ihrem Leben keine Priorität einräumten, räumte Gott Priorität in seinem ein. Das ist die Liebe Gottes. Deshalb ist uns vergeben. Darum sind wir rein. Durch den Glauben haben wir längst, was Jesus in unserem Text heute von uns forderte:

Darum sollt ihr vollkommen sein, wie euer himmlischer Vater vollkommen ist.

Jesus hat uns diese Vollkommenheit in der Taufe und durch den Glauben bereits geschenkt. Nur deswegen können wir ohne Schuld und Scham leben: Weil Gott seine Liebe nicht zurückhält, nicht einschränkt, sondern die Schleusen des Himmels weit öffnet und uns alle liebte.

Und dieser Gott ermuntert uns nun:

Liebt eure Feinde und bittet für die, die euch verfolgen.

Und wenn es auch nur das ist: Bittet für die, die euch verfolgen. „Gott erweiche mein Herz und ändere ihrs. Hilf ihnen, ihre sündigen Wege zu korrigieren und Gott, bitte hilf mir, meine sündigen Wege zu ändern. Zeige mir, wie ich sie lieben kann, weil du mich zuerst geliebt hast.“

Meine Lieben, es ist einfach, diejenigen zu lieben, die so sind wie man selbst. Besonders ist es dagegen, alle Menschen zu lieben. Vater unser im Himmel, hilf uns, das zu tun.

Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, bewahre unsere Herzen und Sinne in Christus Jesus. Amen.