Scham

St. Petrigemeinde ZwickauPredigten

Sexagesimä, St. Petri 2021

Liebe Freunde in Christus!

Beschämende Dinge preiszugeben, die man gedacht, gesagt oder getan hat, kann sehr schwer sein. Ganz besonders trifft das auf die christliche Kirche zu. Zwar wissen wir, dass die Kirche einem Krankenhaus gleicht, in welchem Jesus der Arzt ist. Aber es kann dennoch schwer sein, gerade hier über das zu reden, was uns beschämt. Denn an diesen Ort kommen Menschen, die in der Regel einen hohen moralischen Standard haben. Umso schwer kann es werden, über die Dinge zu reden, die uns die Schamröte ins Gesicht treiben.

Wenn ich das Wort „Scham“ definieren müsste, würde ich das Folgende sagen: Haben wir etwas Falsches getan oder wurde es uns angetan – ob nun in der Vergangenheit oder in der Gegenwart – dann ist Scham das Gefühl, das uns sagt: „Schhhh… darüber darf ich keinesfalls reden. Vor anderen kann ich das niemals bekennen. Über diese oder jene Sache kann ich durchaus reden… Aber darüber? Nein, das geht nicht.“ „Schhh…“ – das ist das Gefühl der Scham.

Überall in der Welt und zu jeder Zeit tritt dieses Gefühl auf. Aber ich denke, Scham ist etwas, mit dem wir ganz besonders in der christlichen Kirche immer wieder neu lernen müssen, umzugehen. Denn Scham ist das Gefühl nicht dazuzugehören – nicht zu diesen Menschen, nicht an diesen Ort – zumindest dann nicht, wenn die anderen diese eine Sache über mich wüssten. Und ich frage mich, ob mancher unter uns schon einmal so gefühlt bzw. gedacht hat. Man kann zum Gottesdienst kommen, Gebete für andere sprechen, in seiner Bibel lesen und mit Mitchristen reden – und doch erwähnt man diese eine Sache niemals, wegen der man so viel Scham mit sich herumschleppt. Und das ist eben oft mit der Frage in Herz und Seele verbunden: Gehöre ich wirklich dazu? Klar, meine Mitchristen sind nett zu mir, reden mit mir, sie laden mich vielleicht sogar zu sich nach Hause ein, wir singen und beten hier zusammen. Aber sie wissen schließlich nichts über diese eine Sache in meinem Leben. Wüssten sie davon – was würden sie wohl sagen? Genau das ist Scham.

Aber wie umgehen mit Scham? Denn es ist wichtig, ihr zu begegnen. Nicht nur stellt Scham ein Problem im Zusammenleben der Gläubigen dar, welches verhindert, dass wir offen bekennen, ein Krankenhaus zu sein. Scham kann sich auch hinsichtlich unserer Beziehung zu Gott in den Weg stellen. Es ist dann nicht mehr nur die Frage, ob ich an einen Ort wie diesen überhaupt gehöre. Viel drängender ist die Frage, ob zwischen Gott und mir alles in Ordnung ist. Ob ich wirklich zu ihm gehöre und Teil der einen unsichtbaren und weltweiten Kirche aller wahrhaft Gläubiger bin.

Wenn man Scham empfindet, kann im Grunde nahezu alles im Leben die Ursache dafür sein. Den Teufel juckt es schließlich nicht, was er verwenden muss – Hauptsache er kann uns einreden, wir würden nicht dazugehören. Und obwohl dem so ist, gibt es meines Erachtens vier Bereiche des Lebens, in denen Menschen besonders stark dazu neigen, das Gefühl der Scham zu empfinden, wenn sie etwas falsch gemacht:

Erstens: Wenn man gegen staatliche Gesetze verstoßen hat. In unserer Kultur und Zeit gibt es etwas, das das Folgende besagt: Hat man einmal die Linie des Gesetzes überschritten und ist straffällig geworden, wurde man vielleicht als Krimineller bezeichnet oder musste sogar für einen gewissen Zeitraum hinter schwedische Gardinen, dann muss es dieser Person große Scham einflößen – das Gefühl, nicht mehr zur Gesellschaft dazuzugehören. Jemand, dem es so geht, muss bangen, dass niemand etwas über seine Vergangenheit herausfindet – etwa, wenn er nach einem neuen Job Ausschau hält oder nach einer Wohnung. Auch neue Menschen im Leben – Freunde, ein möglicher Partner – dürfen keinesfalls wissen, was man getan hat. Scham kann bei Verstößen gegen das Gesetz sehr präsent sein.

Zweitens: Bei Problemen mit Substanzen. Trinkt jemand mehr und regelmäßiger Alkohol als der Durchschnitt, dann gibt es immer dieses tiefe Bedürfnis, das Alkoholproblem zu verstecken und keinesfalls die Wahrheit preiszugeben. Ein tiefes Gefühl von Scham. Das gleiche gilt für Drogen. Ich spreche nicht von Marihuana, welches man dann und wann raucht, sondern von härteren Dingen, die bei anderen die Alarmglocken schrillen lassen. Beispielsweise Schmerztabletten, die man einnimmt – nicht, weil man tatsächlich Schmerzen hat, sondern um den Tag zu überstehen. Oder man weiß, woher man Koks oder andere Substanzen beschaffen kann. Was werden die Anderen denken, wenn sie wüssten, was ich früher konsumiert habe? Werden sie ihre Kinder von mir fernhalten? Schauen sie mich jedes Mal besorgt an, wenn sie mir begegnen? Und deshalb lieber: „Schhhhh….“ Ein tiefes Gefühl der Scham.

Drittens: Probleme in Beziehungen. Stammt man aus einer Familie, die alles andere als vollkommen ist, kann man deswegen Scham empfinden. Ebenso gilt das, wenn es die Eltern nicht geschafft haben, ihre Ehe zu retten. Oder wenn sie niemals zusammen waren und man selbst das Ergebnis eines One Night Stands ist. Scham kann sich einstellen, wenn der Bruder ins Gefängnis muss oder die Schwester einen fatalen Lebensweg eingeschlagen hat. Scham findet sich auch da, wo die eigene Beziehung verkorkst und dysfunktional ist. Scham stellt sich ein, wenn man durch eine Trennung ging oder durch eine Scheidung. Über solche Dinge zu reden in einer geistlichen Gemeinschaft wie der unseren – kann zu einer immensen Quelle der Scham werden. Wir alle wissen, wie wichtig Familie ist – aber schafft man es nicht, sich in einer Beziehung zu lieben, zu respektieren und alles beieinander zu halten, dann… „Schhh…“

Viertens: Scham in sexuellen Dingen. Wahrscheinlich ist das der Bereich, an dem die meisten Menschen die größte Scham empfinden. Wer gibt in unseren Kreisen schon zu, dass er Probleme mit Pornographie hat? Wie darüber reden, dass einem die Selbstbeherrschung fehlt? Wie darüber reden, dass man nicht mehr weiß, mit wie vielen Menschen man verkehrt hat? Ich glaube nicht, dass das für die Menschen des 1. Jahrhunderts – für Römer und Griechen – ein solches Problem darstellte. Aber heute – in unserer Zeit – „Schhhh!“

Und obwohl wir sicher wünschen, dass nichts von diesen vier Punkten oder anderes in unserem Leben geschieht – oder in dieser Gemeinde: Wir alle wissen, dass es das tut! Wie also umgehen mit Scham? Ob es nun uns selbst betrifft oder denjenigen, der gerade neben uns sitzt: Wie gehen wir als Gemeinde mit Scham um?

Die Antwort, um die es uns heute gehen soll, lässt sich wie folgt zusammenfassen: Schämt euch – eine Zeit lang. Das zu sagen, mag im ersten Moment nach einer merkwürdigen Sache klingen. Aber Scham ist ein essentieller Arbeiter im Reich Gottes. Denn die Heilige Schrift lehrt uns: Würden wir niemals Scham empfinden; würden wir niemals in den Spiegel von Gottes Wort schauen und das Gefühl bekommen, dass wir so schlecht sind, dass wir vielleicht nicht dazugehören – dann haben wir die Dinge wahrscheinlich falsch betrachtet. Aus der Heiligen Schrift können wir lernen, dass die vollständige Abwesenheit von Scham eine rote Flagge ist, die anzeigt, dass eine Person in Rebellion gegen Gott lebt. Ein Beispiel dafür finden wir beim Propheten Jeremia. In Kapitel 6 schreibt er das Folgende:

Sie werden mit Schande dastehen, weil sie solche Gräuel getrieben haben; aber sie wollen sich nicht schämen und wissen nichts von Scham.

Die Menschen, von denen Jeremia hier spricht, waren äußerlich betrachtet sehr religiös. Aber sie lebten schamlos. Und was sagt Jeremia dazu? „Sie werden mit Schande dastehen.“ Denn ihr Verhalten war weit von dem entfernt, was Gott vorgesehen hat. Aber trotzdem: Sie wissen nichts von Scham. Sie konnten in das Gesicht desjenigen blicken, gegen den sie gesündigt haben, und dennoch lächeln.

Und genau das ist der Grund, warum Scham einen Platz in der christlichen Gemeinde hat. Auch entgegen einer Kultur, die sagt, dass wir nicht das Verhalten anderer beurteilen und uns stattdessen annehmen sollen. Scham wird deshalb im Allgemeinen als etwas ausschließlich Schlechtes betrachtet. Die Bibel zeigt uns etwas anderes. Im Neuen Testament schreibt der Apostel Paulus an die Gemeinde in Korinth. Bereits vergangene Woche hatten wir ein wenig über die dortige Situation nachgedacht. Zu dieser Gelegenheit erwähnte ich auch, dass Gemeindeglieder sich gegenseitig vor heidnischen Gerichten verklagten. Sie schauten sich nicht mehr in die Augen. Sie beharrten jeder auf seiner Position. Sie redeten nicht mehr miteinander. Stattdessen zogen sie den jeweils anderen vor den Kadi. Und wie reagiert der Apostel Paulus auf diesen Zustand? Er beschämte sie, wie wir in den folgenden Worten hören:

Euch zur Schande muss ich das sagen. Ist denn gar kein Weiser unter euch, auch nicht einer, der zwischen Bruder und Bruder richten könnte?

Euch zur Schande – man kann auch übersetzen: „Um euch zu beschämen“. Oder mit anderen Worten: „Ihr seid Christen. Ihr seid diejenigen, die von sich sagen, dass sie Christus nachfolgen. Sicher, wir sind nicht vollkommen, sondern nach wie vor Sünder. Aber ihr behaart jeder für sich auf sein Recht? Und die Welt sieht euch dabei zu, wie ihr euch gegeneinander bekämpft, beschuldigt und verleumdet? Wozu? Um im Recht zu sein? Wegen ein bisschen Geld? Das ist beschämend“, sagt Paulus.

Diese beiden Schriftstellen lehren uns also: Schämt euch – wegen beschämender Dinge. Schämt euch wegen dem, was ihr getan habt. Trauert. Bereut. Bekennt. Kehrt um. Denn wenn wir meinen, alles wäre gut – mit uns, mit dieser Gemeinde, mit unserer Kirche – haben wir in jedem Fall etwas übersehen. Denn diese Gemeinde und Kirche ist gefüllt von Sündern. Und die Bibel sagt, dass Sünde Scham hervorbringen soll. Denn das Fehlen jeglicher Scham zerstört nicht nur unsere Beziehung zu Gott, sondern auch unser Verhältnis untereinander.

Kämpfen ihr und ich mit der Sünde? Sicher. Überschreiten wir gelegentlich die Linie staatlicher Gesetze? Sicher. Haben wir Probleme mit Selbstbeherrschung und Nüchternheit? Ja. Geraten die Dinge in unseren Familien durcheinander? Ja. Ist Sexualität ein hoher moralischer Standard, an dem wir oft genug scheitern? Sicher. Aber können wir mit Jesus an einem Tisch sitzen und zu ihm sagen: „Ich liebe die Sünde. Ich will sündigen. Alles in Ordnung bei mir. Alles in Ordnung mit meiner Gemeinde und Kirche.“ Dann kann die Beziehung zu ihm nicht funktionieren. Und auch nicht untereinander als Brüder und Schwestern.

Und darum wird es im Leben eines jeden Christen Zeiten geben, die ernüchternd sind. Zeiten, in denen man über die Entscheidungen trauert, die man getroffen hat. In jeder geistlich gesunden Gemeinde wird es Zeiten geben, in denen wir die Hände nicht im Lobpreis erheben, sondern die Köpfe hängen lassen wegen der Dinge, die wir gedacht, gesagt oder getan haben. Und so sage ich es in Liebe: Schämt euch. Schämen wir uns, wenn wir an die vergangene Woche zurückdenken. Schämen wir uns, wenn wir daran denken, wie oft Gottes Wort bei uns schon unter die Dornen fiel. Und dass wir mehr an die Freuden und den Reichtum dieser Welt dachten als an den Reichtum, den wir bei Gott haben. Schämen wir uns, wenn wir das Smartphone oder eine Flasche Bier unseren Kindern vorgezogen haben. Schämen wir uns, wenn wir so sehr auf unseren Standpunkt fixiert waren, dass wir nicht davor zurückschreckten, den Ruf anderer zu gefährden, indem wir schlecht über sie vor anderen redeten. Denn es ist biblische Wahrheit, dass Gott uns sagt: „Schämt euch. Eine Zeit lang.“

Eine Zeit lang! Es gibt christliche Gemeinden, wo Scham eine ständige Rolle spielt. Immer muss man sich fragen, ob man dazugehört. Aber obwohl Scham ihren Platz hat, sie soll nicht für immer bleiben. Das lässt mich an folgendes Bild denken:

Zu sehen ist eine Skulptur des berühmten Künstlers August Rodin, dessen bekanntestes Werk wohl „Der Denker“ ist. Und obwohl ich mehr für Malerei zu haben bin als für Skulpturen, beeindruckt mich die Darstellung, die wir hier vorn betrachten. Sie trägt den schlichten Namen „Eva“. Uns ist sofort klar, worauf Rodin hier anspielt: Nämlich auf den Moment unmittelbar nach dem Sündenfall, in dem Adam und Eva tiefe Scham empfanden. Nackt. Preisgegeben. Bereit zur Flucht und zum Verstecken vor Gott. Der Künstler hat versucht einzufangen, wie Eva sich gefühlt haben mag. Ihren Kopf bedeckt sie, ja versteckt sie, in ihren bronzenen Armen. Eine zusammengekauerte elende Gestalt.

Aber was tat Gott nach dem ersten beschämenden Akt, der jemals getan wurde? Er bedeckte ihre Scham. Er kümmerte sich darum. Das erste Menschenpaar wollte fliehen, sich verstecken und Gott nie wieder von Angesicht zu Angesicht gegenübertreten. Aber Gott ließ das nicht zu. Stattdessen ging er Adam und Eva nach, die nackt waren, zitternd vor Angst und Schuld. Und was tat er? Er machte ihnen das Versprechen Jesu. Und er bedeckte ihre Schamhaftigkeit. Er bekannte den Ernst ihrer Sünde – klar und deutlich. Aber dann machte er ihnen das Versprechen, dass Jesus kommen würde.

Und viele viele Jahre später ging dieser Jesus an ein Kreuz, um unsere Scham auf sich zu nehmen. Scham ist deshalb für uns Christen wie ein Komma und nicht wie ein Punkt. Das Gefühl, dass wir nicht dazugehören, soll nur zeitlich und keinesfalls ewig sein. Deshalb lesen wir im Hebräerbrief:

Obwohl Jesus hätte Freude haben können, erduldete er das Kreuz und achtete die Schande gering und hat sich gesetzt zur Rechten des Thrones Gottes.

Wieder können wir „Schande“ mit „Scham“ übersetzen. All die Scham, all die Schande, all die Dinge, wegen denen wir uns am liebsten verstecken würden: Jesus zog sie aus der Dunkelheit ans Licht – nicht um uns vor Anderen bloßzustellen, sondern um sie mit sich zu nehmen und an sein Kreuz zu nageln.

Dort wurde unsere ganze Demütigung auf die Schultern unseres Erlösers gelegt. Dort verhinderte Jesus, dass „Schhhh…“ das letzte Wort hat. Stattdessen rief er mit klaren Worten: „Es ist vollbracht.“ Kein Verstecken mehr. Kein Davonlaufen. Jesus sagt uns: „Bringen wir es ans Licht. Ich habe mich längst darum gekümmert.“

Und weil Jesus das getan hat, bekommen wir das größte Geschenk der Welt: Wir dürfen dazugehören. Ebenfalls im Hebräerbrief lesen wir das Folgende:

Nun aber sehnen sie sich nach einem besseren Vaterland, nämlich dem himmlischen. Darum schämt sich Gott ihrer nicht, ihr Gott zu heißen; denn er hat ihnen eine Stadt gebaut.

Was für ein Satz: „Darum schämt sich Gott ihrer nicht, ihr Gott zu heißen“. Gott kennt unsere ganze Geschichte. Er weiß um alles, was wir jemals gedacht, gesagt oder getan haben. Aber er schämt sich nicht, unser Gott zu heißen – wegen Jesus und dem, was er für uns tat. Unsere Familie mag voller Verkorkstheiten stecken… Wir mögen Probleme mit Alkohol oder anderen Substanzen haben… Unser Führungszeugnis mag eine zweite Seite benötigen… Gott schämt sich nicht, unser Gott zu heißen. Wir mögen manchmal Angst haben oder beschämt sein wegen dem, was andere Christen über uns denken oder sagen würden, wüssten sie alles… Aber Jesus Christus ist nicht beschämt. In Hebräer 2 heißt es:

Jesus schämt sich auch nicht, sie Brüder und Schwestern zu nennen,

Wenn unser leiblicher Bruder etwas Beschämendes getan hat, sprechen wir vielleicht nicht als erstes über ihn bei einem Familienessen. Aber Jesus schämt sich nicht, dass wir Teil seiner Familie sind. Er schämt sich nicht, uns seine Freunde zu nennen. Der Römerbrief fasst es vielleicht am besten zusammen. Paulus schreibt:

»Wer an Jesus glaubt, wird nicht zuschanden werden.«

Er wird niemals mehr beschämt sein. Niemals! Wir mögen in der Vergangenheit Dinge getan haben, die nicht mit den staatlichen Gesetzen übereinstimmten. Aber Jesus ist nicht beschämt wegen uns. Wir mögen mit Dingen wie Alkohol, Schmerztabletten oder anderem, das unser Herz gefangen nimmt, kämpfen. Aber Jesus ist nicht beschämt wegen uns. Er ist nicht beschämt, wenn er uns sagt, dass er immer bei uns ist. Unsere Familie mag abgebrochene Zweige aufweisen und einem knorrigen verworrenen Stammbaum gleichen. Aber Jesus ist nicht beschämt wegen uns. Unsere sexuelle Vergangenheit mag mit zu vielen Bildern und zu vielen Partnern verbunden sein. Aber Jesus ist nicht beschämt wegen uns.

Denn es bleibt dabei: Schämt euch – aber nur eine Zeit lang. Denn:

»Wer an Jesus glaubt, wird nicht zuschanden werden.«

Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, bewahre unsere Herzen und Sinne in Christus Jesus. Amen.